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Glutathion - der Leberschutz

Ein starkes Antioxidans ...
Glutathion ist ein schwefelhaltiger Eiweißbaustein aus Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Er fungiert als Antioxidans und verhindert Oxidationsprozesse. Hier schützt Glutathion vor allem das Eisen in den roten Blutkörperchen. Gemeinsam mit Anthocyanen, den Pflanzenstoffen, die den Früchten ihre rote und blaue Farbe geben, schützt Glutathion Gewebe, die einen langsamen Stoffwechsel haben. Dazu zählen: Die Augenlinse, die Hornhaut, der Glaskörper, die Knorpeln, das Bindegewebe und die Knochen.

"Herzschutzmittel" ...
Glutathion findet Anwendung als Herzschutzmittel. Das Herz hat durch seinen hohen Sauerstoffverbrauch einen besonders intensiven Stoffwechsel und profitiert von einem ausgewogenen Antioxidantien-Angebot.

Entgiftung der Leber ...
Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan und enthält besonders viel Glutathion. Zu den wesentlichen Schadstoffen, die eine Belastung unseres Glutathion-Haushaltes darstellen, zählen Alkohol, verschiedene synthetische Pharmaka, bakterielle Gifte und Schwermetalle. Glutathion sollte – wie alle Antioxidantien – immer komplex mit anderen Antioxidantien zugeführt werden. So spielt Glutathion mit NADH, Alpha-Liponsäure, Anthocyanen, Vitamin C, Vitamin E und/oder Selen eng zusammen und hat in diesem Umfeld die beste Wirkung!

Vorkommen ...
Glutathion kommt in tierischen Lebensmitteln, vor allem in Schinken und Fleisch, vor. In den pflanzlichen Lebensmitteln vor allem in Kartoffeln und Spargel.

Dosierung ...
Wir nehmen etwa 100 – 150 mg Glutathion über die Nahrung auf.
 
Um Krankheiten vorzubeugen benötigen wir etwa 250 mg. Therapeutische Erfolge erzielt man mit einer Dosis von etwa 600 mg pro Tag.
 
Literatur: Gesund durch ausreichend Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente, Nährstoff-Akademie Salzburg;
3. überarbeitete Auflage