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Essentielle Aminosäuren

Aminosäuren sind die kleinsten Einheiten unserer Eiweißkörper (Protein). Bisher sind rund 22 sogenannte proteinogene – proteinaufbauende – Aminosäuren bekannt. Zum Vergleich: Das Spektrum an nichtproteinogenen Aminosäuren ist mit rund 250 natürlichen Aminosäuren weitaus größer. Für den menschlichen Körper sind nur acht der 22 Aminosäuren essentiell und müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Dies sind: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

Folgende Aminosäuren spielen in der Nährstofftherapie eine wichtige Rolle:

L-Arginin: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, schwache Abwehrkräfte, Unfruchtbarkeit des Mannes

L-Cystein: Haarausfall, brüchige Nägel, Immununterstützung, Sport, Bluthochdruck

L-Glutamin: Infektanfälligkeit, Immunschwäche, Darmerkrankung (Leaky gut), körperliche Erschöpfung

L-Glutathion: Immunschwäche, Entgiftung, Atemwegserkrankung, Entzündung, Allergie

L-Glycin: Erkrankungen des Nervensystems, schwache Abwehrkräfte

L-Histidin: Anämie, Rheumatoide Arthritis

L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin: Sport, Stress, Regeneration bei Verletzungen und Operationen

L-Lysin: Herpes-simplex-Infektion, schwache Abwehrkräfte, Arteriosklerose

L-Methionin: Harnwegsinfekt, Entgiftung, Depression

D-, L-Phenylalanin und L-Tyrosin: Depression, Schmerzbehandlung, Schilddrüsenerkrankung

Taurin: Entgiftung, Fettverdauungsstörung, Herzerkrankung, Epilepsie

L-Tryptophan: Schlafstörungen, Depression, Aggression

Literatur: Gesund durch ausreichend Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente, Nährstoff-Akademie Salzburg;
3. überarbeitete Auflage