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Vitamin D - das Immunstimulans

Der Körper kann Vitamin D produzieren ...
Der Bedarf an Vitamin D kann zu 80 % vom Menschen selbst gedeckt werden. Aus den Vorstufen von Vitamin D entsteht unter Einwirkung von UV-B-Strahlen aus dem Sonnenlicht die wirksame Form des Vitamins. Deswegen ist ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien – am besten bei Sonnenschein – zu empfehlen! Ein Detail am Rande: In unseren Breiten ist die UV-Einstrahlung nur von Mai bis September ausreichend um unsere Vitamin-D-Produktion anzukurbeln. Ab Oktober bis April schaut es im wahrsten Sinne des Wortes „düster“ aus. Noch dazu ist Vitamin D nur begrenzt speicherbar.
 
Hand in Hand mit Calcium ...
Vitamin D ist wichtig für unser Knochenwachstum. Das Vitamin unterstützt die Aufnahme von Calcium und Phosphat sowie den Einbau in die Knochen. Aus diesem Grund ist Säuglingsnahrung in der Regel mit Vitamin D angereichert. Starker Vitamin-D-Mangel äußert sich als Rachitis oder in Form von Skelettschäden. Ein latenter Mangel ist vor allem bei älteren Menschen relativ häufig zu beobachten.
 
Erkältung und grippaler Infekt ....
Ein Vitamin-D-Mangel erhöht im Herbst und Winter bei Alt und Jung die Anfälligkeit für Infektionen der oberen Atemwege. Vitamin D leistet Schützenhilfe und unterstützt das Immunsystem. Rechtzeitig vorbeugen!
 
Allergien und Asthma ...
Personen mit Allergien (z. B. Heuschnupfen), Asthma bronchiale oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sollten auf ausreichend Vitamin D achten. Vitamin D steigert die Produktion entzündungshemmender und antiallergisch wirkender Substanzen.
 
Blutdruckbremse ...
Vitamin D senkt den Blutdruck bei Hypertonikern, wirkt der Arteriosklerose entgegen und verbessert die Herzmuskelleistung bei Insuffizienz. So lassen Studien wissen, dass das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall durch Vitamin D deutlich gesenkt werden kann. Da Vitamin D teilweise selbst produziert werden kann, ist eine Festlegung des Bedarfs eher schwierig. Im Allgemeinen wird eine Zufuhr von 5 – 10mcg/Tag empfohlen. Grundsätzlich sollten Menschen ab 65 Jahren darauf achten, dass sie einen möglichen Vitamin-D-Mangel rechtzeitig ausgleichen. Kleinkindern darf nur unter ärztlicher Kontrolle zusätzlich Vitamin D gegeben werden.
 
Literatur: Gesund durch ausreichend Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente, Nährstoff-Akademie Salzburg;
3. überarbeitete Auflage

Dosierung - Vitamin D

DACH-Referenzwert 20 mcg
Ernährungsmedizinische Dosierung 5 - 2000 mcg
Sichere Langzeit-Dosierung 50 mcg

Vitamin-D-Quellen

  mcg/100 g Tagesbedarfsdeckung:
20 mcg entspricht
Lebertran 330,00 6 g = 2 TL
Hering 26,71 75 g = 1 kl. Filet
Lachs 16,30 122 g = 1 Filet
Steinpilze 3,10 645 g = 3 gr. Portionen
Ei 2,93 683 g = 12 Stück